Reifen und Teilnehmer kurz vorm Schmelzpunkt

Brennenden Sonnenschein und über 30°C hatten wir beim 6.Lauf zur saarländischen Jugend Kart-Slalom Meisterschaft 2019 bei den Motorsportfreunden Eschberg. Wie im letzten Jahr errichteten sie einen schönen Parcours mit einfacher Streckenführung auf einem Industriegelände im Mellinweg in Sulzbach. Die Slalom-Karts des ADAC wurden bei der Hitze extremen Belastungen ausgesetzt, so dass die Reifen klebrig waren wie Kaugummi. Was grundsätzlich erst einmal für mehr Grip sorgte, erschwerte es dem ein oder anderen allerdings bei engen Hindernissen die richtige Drift einsetzen zu können. Dennoch war der MSC Uchtelfangen in allen Klassen vorne mit dabei.

In der K1 belegte Marlo Violi den dritten Platz, wobei ihn zwei Strafsekunden leider den zweiten Platz kosteten. Ben Nemenich kam mit einem schnellen zweiten Lauf auf Platz vier. Justin Elias Dörr landete mit zwei fehlerfreien Läufen auf Platz acht und Leni Spahn, leider nicht fehlerfrei, auf Platz 10.

Fynn Langbein fuhr in der K2 die zweitbeste Zeit und hätte sich so Platz 2 sichern können. Doch eine geworfene Pylone im zweiten Lauf ließ ihn leider auf Platz fünf zurückfallen. Nina Schmitt platzierte sich mit zwei guten Wertungsläufen ohne Strafsekunden noch vor Fynn auf der vier.

Unsere fünf Starter in der K3, Jeremy Palm, Luca Lauer, Bastian Preiser, Tim Spahn und Nico Klein, fuhren bei sengender Hitze ganz gute Rundenzeiten und in der genannten Reihenfolge auf die Plätze 4, 5, 7, 8 und 11.

Bei der K4 fuhr Jan Hendrik Löffler trotz Hitze zwei tolle Wertungsläufe und holte sich damit den 5. Platz. Lea Dick bliebe leider nicht ganz fehlerfrei und belegte den 13. Platz.

Christoph Köhler konnte sich in der K5 wieder einen Platz auf dem Podest sichern und wurde Dritter. Julian Giesen warf leider eine Pylone und kam auf Platz 8. Elena Köhler war bei diesem Rennen leider nicht so ganz erfolgreich und musste die Konkurrenz an sich vorbeiziehen lassen.

Für unsere drei Teams ergab das in der Mannschaftswertung die Plätze 5, 6 und 8.

Die Hitze hat Mensch und Material bei diesem Rennen echt herausgefordert und wir hoffen, dass es nächsten Sonntag in Merzig nicht ganz so heiß ist.

Bericht: Philipp Langbein