Piesbach diesmal anders

Die Piesbacher hatten uns dieses Jahr echt überrascht. All unsere Fahrerinnen und Fahrer haben sich seelisch und moralisch auf das große, alljährliche Kreisfahren um das Rondell des piesbacher Festplatzes eingestellt - und dann das. Die Strecke war einfach einmal anders herum aufgebaut. Auf dem Rondell standen Start und Ziel und die Masse des Parcours befand sich auf dem hinteren Teil des Platzes. Das war natürlich trotzdem schaffbar, wobei auch bei diesem Rennen wieder eine Aufgabe hinzuerfunden wurde, die vielen das Grausen lehrte.

Die K1 wurde wieder von unseren vier Jüngsten bestritten und die eben genannte Aufgabe, die man vielleicht als Schraube oder Spirale bezeichnen könnte, wurde etwas entschärft, was es dennoch nicht besser machte. Marlo Violi konnte sich trotzdem mit nur einer geworfenen Pylone den vierten Platz erfahren und sicherte sich zugleich wieder den Juniorpokal als bester Neueinsteiger. Ben Nemenich blieb fehlerfrei und kam auf Platz sechs. Justin Elias Dörr kassierte zwei Strafsekunden, was ihm den achten Platz einbrachte und Leni Spahn fuhr auf Platz zehn.

In der K2 war es Fynn Langbein, der sich im ersten Lauf am besagten Hindernis verfuhr. Im zweiten Wertungslauf zeigte er zwar noch, dass er zeitlich auf den Podestplätzen hätte mitfahren können, doch im Ersten kassierte er insgesamt 14 Strafsekunden, was ihn auf Platz 11 verbannte. Nina Schmidt hingegen fuhr zwei saubere, flotte Runden und holte sich Platz vier.

Unsere fünf Starter in der K3 konnten sich auch an diesem Tag wieder in den beiden vorderen Dritteln der Tabelle wiederfinden. Jeremy Palm fuhr mit zwei schnellen, fehlerfreien Läufen auf den zweiten Platz, womit er die beste Platzierung des Tages für den Verein einfuhr. Ebenfalls auf dem Podest landete Bastian Preiser, der auch zwei fehlerfreie Wertungsläufe auf den Asphalt bzw. das Pflaster warf. Genauso erging es Luca Lauer, der sich auf Platz vier wiederfand. Tim Spahn landete auf Platz sechs und Nico Klein fehlerfrei auf Platz acht.

Die Klasse K4 wurde dieses Mal nur von Jan Hendrik Löffler bestritten. Doch Jan hatte wohl keinen guten Tag. Mit „Verfahrern“ und „Werfern“, wieder einmal an der bereits mehrfach genannten Aufgabe, musste er sich der Konkurrenz geschlagen geben.

Elena und Christoph Köhler erging es in der K5 identisch, wobei Christoph letztendlich noch vor Elena in der Tabelle stand. Julian Giesen schaffte es, leider mit zwei Strafsekunden, immerhin noch auf Platz 9.

So reichte es auch für unsere drei Teams nicht fürs Podest und sie erreichten die Plätze 4, 7 und 8.

Damit war das letzte Rennen vor der Sommerpause geschafft und es erwartete unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt das Kart-Camp auf dem Saarlandring. Bis Dienstag wird neben der Rennstrecke gezeltet, gegrillt und gespielt. Das Kartfahren wird natürlich ebenfalls nicht zu kurz kommen und auch mit Poolparty und Nachtwanderung werden die Sommerferien gebührend eingeläutet.

Bericht: Philipp Langbein